Pressemitteilungen von PR PLUS

Gemeinsame Pressemitteilung von Susanne Kleiner und PR PLUS

1. Preis für Susanne Kleiners Forschungsarbeit „Litigation-PR für Topmanager“

Topmanager vor Gericht: Master Thesis über Kommunikation im Rechtsstreit mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Susanne Kleiner wurde mit dem PRVA-Wissenschaftspreis 2011 ausgezeichnet v.l.n.r.: H. Haider, S. Kleiner, K. Töchterle, I. Vogl (©PRVA/Jana Madzigon)

Heidelberg/Stuttgart, im Juni 2011. Litigation-PR – dieser Fachterminus aus der PR-Branche fand seinen Weg bei der Medienberichterstattung zum Kachelmann-Prozess bis in die Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Während sich die Moderatoren mit der Aussprache schwer taten, kann die Litigation-PR-Beraterin Susanne Kleiner aus Stuttgart punkten: Sie hat im Rahmen ihrer Abschlussarbeit eines Weiterbildungsstudiums bei PR plus in Heidelberg „Litigation-PR für Topmanager. Erfolgsfaktoren und Fallstricke unter besonderer Berücksichtigung der Wirkung der CEO-Kommunikation in der Mediengesellschaft“ erforscht. Der Public Relations Verband Austria (PRVA) hat Kleiners Master Thesis nun mit dem PR-Wissenschaftspreis 2011 (1. Preis) ausgezeichnet.

Bedarf an Kommunikation im Rechtsstreit nimmt zu
„Öffentlichkeitsarbeit im Rechtsstreit ist mehr als klassische Pressearbeit“, erklärt Kleiner. „Wenn Führungskräfte ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, sind Fingerspitzengefühl und strategische Kompetenz gefragt“, führt die studierte Betriebswirtin weiter aus. Kleiner arbeitete im Allianz Konzern sowohl in der Rechtsabteilung als auch in der Unternehmenskommunikation. Sie absolvierte berufsbegleitend bei dem privaten Ausbildungsinstitut PR plus ein Fernstudium zur akademischen PR-Beraterin sowie das zweisemestrige „PR plus Upgrade Communications Master of Science“. Die Donau-Universität Krems bietet diesen Universitätslehrgang in Kooperation mit PR plus exklusiv für die Heidelberger Absolventen an.

Im Gerichtssaal der öffentlichen Meinung
Die Bedeutung von Kommunikation für ihre Arbeit und zum Schutz der Reputation ihrer Mandanten erkennen immer mehr Rechtsanwälte. Denn über die Auswirkung rechtlicher Auseinandersetzungen auf Unternehmen entscheiden nicht alleine Gerichtsurteile, sondern in wachsendem Umfang auch die Medienberichterstattung und die öffentliche Meinung.

In ihrer Master Thesis stellt Susanne Kleiner den Bezug zwischen der Positionierung einer Führungskraft und der besonderen Situation bei Rechtsstreitigkeiten in Wirtschaftsunternehmen her. „Der Bedarf an Litigation-PR wird auch im deutschsprachigen Raum weiter steigen“, zeigt sich Kleiner überzeugt. Denn in der Mediengesellschaft genieße die Reputation von Führungskräften und Unternehmen nach ihren Worten einen steigenden Wert, der Entwicklungsperspektiven eröffnet und in Ausnahmesituationen Existenzen sichern kann. In ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung analysiert Kleiner die kommunikative Wirkung von Topmanagern vor Gericht im Kontext der Mediengesellschaft und arbeitet Faktoren heraus, die bei der prozessbegleitenden PR-Arbeit für Spitzenrepräsentanten und deren Organisationen zu berücksichtigen sind.


Weitere Informationen:

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Hans Haider, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats des PRVA, Preisträgerin Susanne Kleiner, Karlheinz Töchterle, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung und PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl.

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Susanne Kleiner im Interview mit Franz Bogner, Ehrenpräsident und Wissenschaftlicher Delegierter des PRVA.

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Fotos: © PRVA/Jana Madzigon - Abdruck honorarfrei

 

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